Unser Vereinsheim - Der Obere Turm

Der 18. März 1991 wurde zum schicksalhaften Datum in den Analen des RSV Solidarität. Der Obere Turm den der Verein mit Mühe und Hingebung zum Vereinsheim ausgebaut hatte, brannte restlos aus.

1974 war dem RSV Solidarität der Obere Turm von der Gemeinde überlassen worden. Erst zwei Jahre zuvor waren die letzten Mieter aus dem Baudenkmal, dessen Entstehung ins Jahr 1483 datiert wird, ausgezogen. Mit Unterstützung der Gemeinde und mit viel Gespür für die historischen Wurzeln des Torbaus, entstand ein sehenswertes Beispiel für die sinnvolle Erhaltung geschützter Bausubstanz.

Das Unglück nahm seinen Lauf, als am Abend des 18. März 1991 eine Verpuffung im Ölofen des Turmes einen Schwelbrand auslöste. Nach den Löscharbeiten verweigerte die Kriminalpolizei den Zutritt. In der Nacht gegen 3 Uhr entwickelte sich aus einem unbemerkt gebliebenen Brandherd die Katastrophe. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gingen viele Unterlagen und Protokolle des Vereines in Flammen auf. Was die Machthaber im Dritten Reich nicht vermochten, schaffte das Feuer. Die Standarte, geschichtsträchtiges Symbol des Vereins, verbrannte. Lediglich die Vereinsfahne, die 1977 aus Anlass der Turmeinweihung angeschafft worden war, konnte Werner Kohlhepp retten, kurz bevor die Polizei den Zutritt zum Turm verweigerte.

Wenige Wochen nach dem Feuer begann der Wiederaufbau. Im Juni bereits wurde ein neuer Dachstuhl aufgerichtet. Der Obere Turm entstand wieder nach seinem alten Vorbild und dient seitdem wieder seiner früheren Bestimmung.





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Vereinsheim Oberer Turm

Vereinsheim nach dem Brand vom 18.März 1991

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Büro und Archiv

Küche
Vereinsfahne

Treppenhaus

Vereinsheim nach dem Brand vom 18.März 1991

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